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Entwicklung braucht Entwicklungschancen!

"Ein an menschlicher Entwicklung orientiertes Handelssystem sollte den Regierungen den Spielraum geben, eine Politik zu entwickeln, die den nationalen Entwicklungsbedürfnissen und ihrer sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Situation gerecht wird." (nach UNDP, Making global trade work for people, 2003).

Eröffnung Welthandelskonferenz in Cancún

Welthandel geht uns alle an, denn existentielle Bereiche des menschlichen Lebens werden zunehmend internationalen Handelsregeln unterstellt. Der Schutz der natürlichen Ressourcen und der Ernährungsgrundlagen insbesondere in armen Ländern stehen auf dem Spiel. Die landwirtschaftliche Entwicklung wird dort immer stärker vom globalen Agrobusiness bestimmt.  Die Kontrolle der Agrar- und Lebensmittelkonzerne über Ressourcen wie Land und Wasser nimmt zu. Sie forcieren eine intensive Landbewirtschaftung. Die Folge: mehr Bodendegradation, weniger Artenvielfalt. Nachhaltige Entwicklung sieht anders aus!

Mit meinen Beiträgen auf dieser Homepage möchte ich globale Zusammenhänge aufdecken und Perspektiven für einen gerechten Welt(agrar)handel aufzeigen.  

Viel Spaß beim Stöbern und Lesen! Marita Wiggerthale 

Aktuelles:

Macht zu viel Handel Hunger? Streitgespräch mit Klaus-Dieter Schumacher vom Handelsunternehmen Töpfer-International (Böll-Thema, Ausgabe 2, 2010, S.26-29)

"Aigner setzt auf ein bloßes Weiter-So"  BZ-Interview mit Marita Wiggerthale von der Hilfsorganisation Oxfam: Sie verlangt eine umweltschonende Agrarpolitik (23.2.2010)

Impact of Europe's Dairy Export Subsidies in Bangladesh (PPT in NGO Centre, 7th WTO Ministerial Conference; 1st December 2009)

"Es sind genug Lebensmittel für alle da" Spekulanten machen das Essen zu teuer für die dritte Welt, beklagt Oxfam-Expertin Wiggerthale vor dem Welternährungsgipfel. (Interview im Tagesspiegel am 13.11.2009)

To checkout, Please! The new propensity to consume and booming markets in India: What can happen, if supermarket chains expand rapidly after liberalization of the retail sector.

Zur Kasse bitte! Die neue Konsumfreudigkeit und boomende Märkte in Indien: Welche Folgen es haben kann, wenn Supermarktketten nach Liberalisierung des Einzelhandels rasch expandieren.

Die Macht der Discounter  (vorwärts.de; Interview vom 8. September 2009)

Schwimmt sogar in Milch. Die politisch gesteuerte Überproduktion richtet weltweit Schaden an (1. Politischer Kirchentag Plön, Extrablatt vom 30. August 2009)

Europäische Milchpolitik: Stellungnahme zu den Argumenten des BMELV und der EU-Kommission (22. Juli 2009)

Transparenz ist Bürgerrecht, auch in Bayern. (Standpunkt veröffentlicht am 26.6.2009 auf dem Online-Portal für europäische Nachrichten www.euractiv.de)
 
Volle Subventionstöpfe für die Großen. Ein Who Is Who der Lebensmittelkonzerne (Informationsbrief Weltwirtschaft & Entwicklung, 24.6.2009)

Die europäische Fast Food Landwirtschaft (Robin Wood Magazin, Nr. 101/2 09)

Tatort Arbeitsplatz. Billig, billig ist nicht umsonst zu haben! (Rundbrief I/2009 des Forums Umwelt & Entwicklung)

EU-Exportsubventionen: Milchbauern in Entwicklungsländern haben das Nachsehen (Blog bei Aktion Mensch, 11.3.2009; Blog bei Baustellen der Globalisierung, 19.3.2009)

Supermärkte: Billig um jeden Preis? (FoodFirst Magazin 1/2009)

Macht Handel Hunger?  (Themenheft Welternährung, Aus Politik und Zeitgeschichte, 2. Februar 2009)

Marita Wiggerthale | marita.wiggerthale@web.de